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  • Gelesen in der Buchvorstellung in "Kraut&Rüben"

    "TRUE CRIME IN NATURE" von Farina Graßmann.

    Katzen sind die Wirte. Nach dem Kot ausscheiden wird dieser mit Parasitensporen von Mistkäfern gefressen. Die Käfer werden von Ratten gefressen. Der Parasit manipuliert das Ratten(männchen)gehirn derart, daß der Rattus Katzendüfte sexy findet. So wird Rattus schnell Opfer einer Katze und der fiese "Toxoplasma gondii" hat sein Ziel Katze wieder erreicht.

    So hält die Natur die relativ unnützen Rattenmännchen in ihrer Stückzahl flach. X/ Arme Jungs.

  • Wäre mir lieber wenn die Natur die Zahl der Rattenmännchen über die Quote bei der Geburt flach halten würde. Ich hatte mal im Zuchtforum angefragt ob Methoden bekannt sind mit denen man gezielt Einfluss auf Geschlecht der Babys und vor allem die Wurfgröße nehmen könnte - leider ohne nutzbares Ergebnis. Und gezielt forschen in die Richtung tut auch niemand...

    LG

    SternFuchs*

  • Die Wurfgröße kann man auf Dauer verkleinern, wenn immer die Elterntiere/(Weibchen?) verpaart werden die aus kleinen Würfen stammen. Das wäre aber eine Zuchtrichtung "Schwäche". Ich befürchte dann wird die Anfälligkeit für Kränkeleien größer. Bei Wellensittichen wurde das begleitend ungewollt erreicht mit der Zuchtrichtung immer "größere Tiere". Aus 4- 6 Eiern pro Gelege wurden 1-3. Dann müsste man von älteren immer gesunden Tieren, aus schwachen Geburtenzahlen oder ein kräftezehrendes anderes Zuchtziel wählen, plus aller anderen züchterisch genetischen Berücksichtigungen. Ich befürchte da steht ein magisches Fünfeck im Weg (vital und wenig). Für Züchter wäre das kontraproduktiv und sie bräuchten doppelt so große Zuchtanlagen um dieselbe Stückzahl zu produzieren bei höheren Kosten für die Anzahl mehr zu haltender Elterntiere. Ich glaube, da kann man froh sein, wenn Züchter die Weibchen ansetzen welche nicht mehr Junge bringen als sie Zitzen haben. Wahrscheinlich nehmen Großzüchter eher Überzahlweibchen und versuchen die überzähligen Jungen Ammen unter zu schieben. Große Würfe sind eigentlich ein Zeichen Richtung von Vitalität beim Muttertier und wirtschaftlicher. Die Überzähligen Jungen müssen dann irgendwie durchgewuppt werden, weil ja jeder Welpe seine Zitze braucht um nicht leer auszugehen.

    Bei Rindern und wahrscheinlich bei fast allen kannst Du das zu erwartende Geschlecht irgendwie steuern. Man nehme den Stier/die KB zum richtigen Zeipunkt für die Begattung: Stiersamen sind schneller bei später Begattung. Kuhsamen sind langlebiger. D.h. bei leicht (zu) früher Begattung wenn das Ei noch nicht in der Gebährmutter angekommen ist sterben die wartenden Stiersamen ab und die längerlebigen Kuhsamen kommen zum Zug, obwohl sie langsamer waren. Ob die geileren Stiere die bei der leichtesten Stierigkeit der Kühe die friedlicheren sind waage ich zu bezweifeln. Mit der KB ist das ordentlicher zu regeln.

    Dies funktioniert bei Rindern, weil das Geschlechtsgen bei den Stieren liegt, xx oder xy. Bei Hühnern liegt das Geschlechtsgen bei den Damen.

    Bei Garnelen kann man die Geschlechtstendenz über die Temperatur steuern. :)

  • Wow! Ne Menge Informationen die Du da parat hast. Es wird wohl aber nichts Praktikables und Tierwohlgerechtes dabei rumkommen, also sollten wir den Teil der Diskussion beenden oder zumindest klein halten.

    Von so einem fiesen Erreger wie Du ihn da beschreibst habe ich schon mal im Zusammenhang mit Mäusen gehört. Ob die Wirksamkeit für's Ökosystem eher positiv oder negativ ist kann ich nicht beurteilen. Meine Erfahrung ist das man möglichst wenig ins Ökosystem eingreifen und nur Eingriffe machen sollte deren positive Wirkung man eindeutig erkennen kann oder die sicher nicht schaden. Beispielsweise Jagd zu betreiben um Tierpopulationen gezielt zu reduzieren weil man die Wölfe die das zuvor gemacht hatten ausgerottet hat halte ich für ziemlichen Unsinn. Früher war die Jagd notwendig um sich zu ernähren, dann wurde sie zum Luxus für die Reichen und heute ist sie überflüssiger als ein Wurmfortsatz...

    LG

    SternFuchs*

  • Von so einem fiesen Erreger wie Du ihn da beschreibst habe ich schon mal im Zusammenhang mit Mäusen gehört. Ob die Wirksamkeit für's Ökosystem eher positiv oder negativ ist kann ich nicht beurteilen.

    Ein Männchen findet sich immer zum Begatten. Weitere sind nur Nahrungskonkurrenten und carnivoire Räuber füttert die Natur lieber mit Männchen und nicht mit nesthütenden Müttern wo die Kleinen dann zu Kadavern vergammeln würden. Die Evolution hat sich gnadenlos ehrlich eingerichtet. Da brauchen wir nicht dran zweifeln. Der Mensch sieht einzelne Aspekte, die Natur ein großes, passendes Konzept.

  • Gott schläft im Stein, erwacht in der Pflanze, lebt im Tier und handelt im Menschen.

    Der Mensch könnte so ein wunderbarer, positiv wirkender Teil der Natur sein. Aber was macht der Depp? Alles kaputt für Macht, Profit, SUVs, Flatscreens, Smarschphones und Billigflieger...

    LG

    SternFuchs*

  • Ja, die Habgier und die Überpopulation im Anthropozän. Danach muß eine neue Evolution aus einem riesengroßen Müllhaufen starten. Das wird heftig.

    Leider ist die Verpaarung Intelligenz x Habgier ganz eng verwandt mit der Lüge.

  • Es wird bekanntlich nirgends mehr gelogen als vor der Wahl, während des Krieges und nach der Jagd...

    LG

    SternFuchs*

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