Medikamentengabe schwierig

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  • Guten Abend,

    Ich gebe Medis immer mit leckerem Brei und das hat auch bei Sumo bisher geklappt. Aber er hat gestern schon seinen Brei nur mit Mühe gegessen und heute gar nicht. Er hat überwiegend nur gekochten Brokkoli und Salat gefuttert - bis es abends Nudeln gab!

    Ich war schon überzeugt, dass er aufgegeben hat. Aber auf die Nudeln hatte er richtig Appetit.

    So habe ich ihm abends halt wenigstens Schmerzmittel in den Mund geschoben, was er überhaupt nicht lustig fand.

    Aber er hat einen riesigen Tumor an einem Bein. Ich gehe davon aus, dass das nicht schmerzlos ist. Zwischendrin wurde es mit Cortison ein paar Tage besser, aber jetzt hilft gar nichts mehr.

    Ich frag mich, wann es Zeit für ihn ist, zu gehen. Er ist halt noch so wach im Kopf. Aber sehr aktiv nicht mehr. Was soll er auch machen mit so einem Klumpenbein...Ich glaube, er drückt mittlerweile auch auf die Blase.

  • Nein, sonst hätte ich ihn ja natürlich operieren lassen. Er ist ü 2,5 mit HHL. Man müsste das komplette Hinterbein abnehmen und vermutlich gibt es auch Verwachsungen.

    Zwar braucht er mit HHL sein Bein eigentlich nicht, aber solch eine OP ist ja trotzdem sehr krass für drn Organismus - denke ich mal.

  • Für morgen Nachmittag habe ich jetzt wieder einen Termin beim Tierarzt. Ich überlege, ob es für ihn besser wäre, ihn einzuschläfern....:(

    Auch nach zig Jahren der Rattenhaltung fällt es mir schwer, den richtigen Zeitpunkt zu finden.

  • Hallo,

    die Frage, wann es an der Zeit ist, ein geliebtes Wesen gehen zu lassen, gehört wohl zu den schwierigsten Entscheidungen im Zusammenleben mit Tieren...

    Ich hatte zum Glück einen Tierarzt, dem ich 100%ig vertraut habe, und dem ich die Entscheidung überlassen habe, was eine enorme Erleichterung war.

    Meine Ratten haben eklige Medikamente (Tabletten zwischen 2 Löffeln pulverisiert /bzw. Tropfen) z.B. gern mit einer Mischung aus Nussmus und Honig genommen, wobei die Masse wg. Erstickungsgefahr nicht zu zäh sein darf und mit etwas Wasser verdünnt werden kann. Am besten hat das geklappt, wenn die Mischung auf einem kleinen Tellerchen war und ich dann per Hand gefüttert hab. Auch aus einer Spritze (ohne Nadel, versteht sich), hat das gut geklappt...Haferflocken, eingeweicht in Maisdosenwasser und/oder vermischt mit süßem Babybrei o.ä. kamen auch gut an...

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    Ich hoffe, du triffst den richtigen Zeitpunkt, um Abschied zu nehmen und bis dahin drück ich die Daumen, dass der Ratz seine Medikamente auf die ein oder andere Art annimmt.

    Liebe Grüße von Christa
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  • Das hat sich jetzt überschnitten, weil ich so langsam schreibe...

    Ich wünsche dir viel Kraft für morgen!

    Liebe Grüße von Christa
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  • Es ist schwer, sie gehen zu lassen, wenn sie vom Kopf noch wollen. Aber gefangen im Körper, der nicht mehr so kann wie man will, ist auch grausam. Da muss man nicht warten, bis sie selber aufgeben.

    [font='verdana'][color=#FF8C00]Liebe Grüsse von Niniel und ihren Langschwanzflauschnasen jenseits der Regenbogenbrücke[/color][/font]

    [color=#ff0000][size=14]Der größte Feind des Heimtiers ist der unwissende Besitzer.[/size][/color]
    [size=10][color=#000000]Silvia Blahak[/color][/size]

  • Es ist schwer, sie gehen zu lassen, wenn sie vom Kopf noch wollen. Aber gefangen im Körper, der nicht mehr so kann wie man will, ist auch grausam. Da muss man nicht warten, bis sie selber aufgeben.

    Ich schaffe es einfach nicht, so abgeklärt damit umzugehen, obwohl du vermutlich recht hast. Ich will ihm ja auch keine Tage "stehlen". Ich bin hin- und hergerissen. X/

    Leider ist die Tierärztin meines Vertrauens in Elternzeit. Die langjährige Tierärztin der Tierklinik ist auch gerade im Urlaub. Mal sehen, was die Ärztin morgen sagt.

    Heute koch ich extra noch mal Nudeln für ihn, Ei hat er schon gegessen.

    Un seine Schmerzmittel habe ich in gesüßtes Soyajoghurt getan. Das ist jetzt ja auch egal. Wenigstens hat er ein wenig davon gegessen.

  • Hallo Dada


    Vielleicht hilft es Dir...

    Ich habe auch oft diese Gespräche mit meinem Tierarzt und solange es irgendwie Sinn macht, versuchen wir auch alles.

    Zum Tage stehlen sagt er mir immer, lieber ein paar Tage weniger, aber dafür wird er nicht zum Notfall.

    Wir machen dann immer eine Kosten Nutzen Abwägung. Kosten nicht finanziell, sondern was kostet es das Tier und was hat es davon.


    Solange es Hoffnung gibt, kann man sich überlegen, das Schmerzmittel auch selbst zu spritzen. Aber Dein Bub ist ja bereits palliativ.

    Das schöne daran, ein Palliativ Tier zu pflegen ist, dass man es eben nicht zum Notfall kommen lassen muss weil man von einer Verschlechterung überrascht wird. Dein Bub gibt Dir Zeichen und dass er das Schmerzmittel nicht mehr nehmen kann, würde ich als solches interpretieren.


    Mach es ihm schön bis morgen.

    Liebe Grüße
    Sabine mit den 5 Hessen Jungs Fabian, Robin, Elmar, Helmut und Paul und den Husky Buben Wolfgang, Sepp, Horst und Freddy <3
    Unvergessen und ewig im Herzen Fridolin, Olaf, Hugo, Gustav, Rudi, Monnie, Emil, Ludwig, Eddie, Kai-Uwe, Florian, Oskar, Viktor, Benni, Simon, Jakob, Moritz, Oliver, Arno, Arthur, Alfred, Antonin, Capper, Hoodie, Cap, Giesbert, Rüdiger, Heribert, Günnie, Eliah, Kalle, Clemens, Noah, Gabriel und Benedikt :kerze:
    :hug:

  • Auch nach zig Jahren der Rattenhaltung fällt es mir schwer, den richtigen Zeitpunkt zu finden.

    Ich vertraue da auch immer auf die TÄ. Es ist einfach schwierig und man wird sich nie an solche Sachen gewöhnen. Aber das Gespräch hilft. Viel Glück morgen und mach dem Kerlchen noch einen schönen Abend.

    LG Beate :)

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