Posts by Niniel

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    Meine Jungs bekommen etwa fünf Tage Metacam einmal täglich in etwas grosszügiger Dosierung und bis jetzt hat keiner Schmerzsymptome gezeigt. Viele rennen am nächsten Tag wieder ganz normal herum und Klettern kann ich auch nicht verhindern.

    Das haben sie bei mir auch gemacht. Aber dazwischen immer mal kurz die Hüfte gedreht, meist so nach 9 bis 10 Stunden nach der letzten Schmerzmittelgabe für 2-3 Tage.

    Abszesse und Schmerzen hatten wir bei verschiedenen Tierärzten. Am meisten aufgeregt hatte ich mich bei meinem letzten Bock vom Rattenclub. Der wurde pauschal kastriert - wir hatten da schon nur noch Jungs - und mir mit einem fetten Abszess übergeben. Angeblich war bei ihr noch alles in Ordnung - aber er musste mit Handtuch eingefangen werden und stank auf der Fahrt nach Hause 🤢

    Gestorben ist hier keiner, Abszesse hatten aber glaubs alle, spätestens als sich die Ligaturfäden aufgelöst haben, wurden die Hoden wieder dick. Wobei ich bei Tamino nicht ganz sicher bin, der liess sich nicht gut händeln, kann mich jetzt nicht erinnern, dass wir den spülen mussten, Bruder Domino hatte eh einen Abszess am Hals, deshalb hatte ich den aus der Gruppe ausgewählt und dazu den scheuen, der sich mit dem zahmen Vater nicht verstanden hat - das war dann Tamino ..

    Während meiner aktiven Rattenzeit, hat der Rattenclub das Märchen verbreitet, dass man Rattenböe nicht unkastriert zusammen halten kann. Joar, Böcke reagieren halt nicht immer so nett, wennlmansie mit Fremden in einen Käfig steckt für die vom Rattenclub bevorzugte Blitzintegration. Langsam integriert gewöhnen sie sich aber gut an neue Ratten - sofern die Hormone nicht überschiessen. Aber dann ist es egal, ob unbekannt oder Bruder. Da wird alles gejagt und gebissen, was ihnen in den Weg kommta

    Entsprechend wurde viel unnötig kastriert (oder bei Grossnotfällen triagiert, wie man es nannte ...). Einige dieser Kastraten hatten wir und die hatten es im gemischten Rudel nicht leicht. Es gab immer Damen, die sie regelrecht gemobbt haben. Ganz anders sah das aus, wenn Hormonböcke kastriert in das Rudel kamen. Die gaben den Damen kontra und hatten ihre Ruhe. Bei den anderen wäre ein leben mit Sitzkissen besser gewesen.

    Noch ein Grund, nicht unnötig zu kastrieren sind die Schmerzen. Wir haben dann auf reine Männerrudel umgestellt und hatten dort immermal Hormonböcke dabei, die ich kastrieren lassen musste. Was die für Schmerzen hatten. Trotz Post-OP Dosierung 2mal am Tag verdrehten die ihre Hüften vor Schmerz an den ersten Tagen. Und wenn überstanden war, kamen die Abszesse und wir mussten täglich spülen. Bei den Jungs gab es keine Alternative, weil sie andere verletzten. Aber für nette Kerle, die nur kastriert werden, weil man sie nicht ganz so bequem blitzintegrieren kann? Gilt für mich nicht als Rechtfertigung für dieses Leid.

    Wie es aktuell aussieht, kann ich nicht sagen. Unser letzter Ratz ist ja auch schon wieder vor fast 8 Jahren verstorben ...

    Dann bräuchte es aber nicht X verschiedene Stämme.

    Das ist mitunter historisch gewachsen, da es früher auch schwieriger war, die Tiere über weitere Distanzen auszutauschen. Da hatte jede Forschungsanstalt oder Zuchtanlage einen eigenen Stamm. Oder es sind einfach Inzuchtstämme, die man unterscheiden wollte ...

    Krankheit ist immer eine Kombination aus Genen und Umwelt. Ich würde speziell die Ernährung genauer anschauen. Was da an Pestizidrückständen in Lebensmitteln und Tierfutter zu finden ist ... Viel Plastik ist sicher auch nicht gesund, zumal die Schadnager den ja teilweise fressen.

    Irgendwie müssen sie ja auf Termin für bestimmte Versuche eine Krankmachung abrufen können.

    Krankheiten werden induziert, Schlaganfälle zB indem Blutgefässe ab geklemmt werden, Tumorzellen werden gespritzt/implantiert und wachsen dann im Tier weiter, Tiere werden mit Viren infiziert etc.

    Im Gegensatz zur Maus gibt es nur wenige genmanipulierte Rattenstämme, die Krankheiten angeboren mitbringen. Solche Tiere verlassen ein Labor auch nicht lebend.

    Wer rauskommt, dass sind die normalen Stämme, die auf Gesundheit selektiert wurden. Es bringt in der Forschung gar nichts, wenn die Tiere ständig von allein krank werden. Das bringt nur variable Umstände und verhindert genaue Aussagen über Ursachen und Wirkung. Die Tiere sollen gesund sein, bis auf die Krankheit, die man untersuchen will.

    Wo im Kanton St. Gallen ist das denn?

    Der Tierrettungsdienst deckt nur den Kanton Zürich ab, sie fangen aber auch Ratten ein. Aktuell haben sie auch einen Wildling im angeschlossenen Tierheim.

    Eventuell weiss auch Animal Rescue SH + TG jemanden weiter östlich.

    Ein weiteres Problem, wenn man Böcke nur kastriert, wenn sie zu Weibchen sollen: sie enden häufig als Mobbingopfer.
    Wenn man Hormonböcke kastriert, lassen die sich nicht so leicht mobben.
    Von daher würde ich bei gemischter Haltung immer kastrierte Hormonböcke wählen und nicht extra umgängliche Jungs kastrieren.

    Ja, stimmt so. Aber ich sehe verflixt noch mal keine dritte Öffnung.

    Das kommt erst mit so 5-6 Wochen, vorher ist die Vagina noch geschlossen.

    Außerdem kann man noch nach dem Abstand zwischen Harnröhre und After gehen.

    Das ist grundsätzlich schwierig, weil das sehr durch die in der Gebärmutter neben dem Tier liegenden Geschwistern ist. Die Geschlechtshormone der anderen haben Einfluss auf den Anogenitalabstand. Liegt ein Weibchen zwischen zwei Männchen, wird der Abstand grösser, als wenn sie zwischen zwei Weibchen liegen würden. Beim Männchen "genauso": liegt er zwischen zwei Damen, wird der Abstand kleiner. Zwischen zwei Brüdern dafür grösser. Einen Einfluss auf den Charakter hat es auch.

    Aber bis dahin einen allein setzen wäre halt total doof. Der würde ja vor Angst tausend Tode sterben.

    Es gibt ja zur Zeit zum Glück durch diverse Notfälle eine gewisse Rattenschwämme. Da sollte sich doch Gesellschaft finden lassen?

    Das hab ich vor allem auf die vier Brüder bezogen ;)
    Ob die Kastraten weniger Stress hatten, wage ich zu bezweifeln. Die sind ja nicht grundlos kastriert worden. Finn gar erst mit 2 Jahren, weil er eine Inte sabotierte. Dass er seinen unkastrierten Bruder um einige Monate über lebte, würde ich auch als Zufall bezeichnen.

    Hey

    Ich hatte mal vier Brüder. 2 davon mussten Hormon bedingt jung kastriert werden, die anderen beiden waren bis zu ihrem Tod ganze Kerle.
    Einen Grössenunterschied gab es zwischen den Vieren nicht.
    Auffällig war nur, dass die Kastraten älter wurden - aber das kann auch Zufall sein.

    weil da tatsächlich jemand kundiges (der /die kein Konzern ist)

    Die - das war Tanja ;)

    Das ist bei manchen anderen Futtern, die erhältlich sind, bestimmt auch der Fall (bei shorty's zum Beispiel), aber da kann ich halt das Rezept sozusagen nicht lesen und eventuell nachforschen.

    Man will es eigentlich hoffen, aber bei 11% Trockengemüse und 5% Kräuter kommt man auf extrem hohe Mineralienwerte, die fern vom Bedarf der Ratten liegen. Das kann Nieren- und Blasensteine verursachen.
    Diese hohen Werte sind ein Grund, warum sowas in Tanja's Mischungen nicht vorhanden ist - sie hätte es aber gern zugefügt, genauso auch getrocknetes Gemüse. Aber das sprengte immer alle Werte, wenn es in sinnvollen Mengen rein sollte.
    Beim Shortys würde ich daher zweifeln, dass es wirklich nach Nährstoff-Tabellen berechnet wurde. Die Ölsaaten-Mehlsaaten-Verhältnis-Angabe lässt zusätzlich daran zweifeln. Häufig können die Hersteller die Analysen auch gar nicht liefern - da hatte ich auch mal nachgefragt. Und im Rattenfuttertest wurde das Shortys leider auch nicht untersucht ...

    Das Rudloff Knaberlust Nager Maxi wird als Alleinfutter für Ratte, Hamster und Gerbil verkauft.
    Das allein reicht schon, um die Finger davon zu lassen. Diese Arten - bzw. das Gemisch aus Arten und Artengruppe - hat nicht exakt den gleichen Anspruch an seine Nahrung. Allein schon für Hamster gibt es nicht ein Alleinfutter, sondern man muss es auf die jeweilige Art anpassen. Auch Zwerghamster fressen nicht alle das Gleiche. Vieles von den Zutaten sind absolut Tabu für Hybriden *kopfschüttel*
    Gemäss Bild sind zudem ganze Erdnüsse drin. Erdnüsse in Schale in Tierfutterqualität ist ein NoGo .. da hat es immer wieder Schimmel drin.

    Was spricht denn dagegen, wieder selber zur mischen?

    Ich habe immer die Rosinen mit Mohn paniert - also Rosinen in eine Schüssel, Mohn dazu und gut mischen. Dann war auch der Mohn kein Problem :D

    Rosinen essen meine nur die von Alnatura...sind wohl Markenratten.

    Naja, sind halt Bio Rosinen und keine konventionellen. Und Zusatzstoffe verändern gerade bei Trockenfrüchten ziemlich den Geschmack. Das liegt also weniger an der Marke, als an der Behandlung der Früchte zwischen Rebe und Konsument.

    Das ist keine Pigment-Störung.
    Die Augen sind rot, weil schon Pigment fehlt. Daher schimmert das Blut durch.
    Wenn es keine Trübung der Linse ist und auch kein Eiter im Auge herumschwimmt, dann ist das, was man sieht, nicht mehr durchblutetes und damit ratz fatz abgestorbenes Gewebe.
    Die Frage ist zum einen: warum?
    Noch wichtiger ist aber die Frage: Stört das? Sehen wird sie auch einem komplett undurchblutetem Auge definitiv nichts mehr, weil die Lichtrezeptoren ohne Ernährung über das Blut absterben. Totes Gewebe ist aber auch anfällig für Infektionen, weil die ganzen Immunzellen auch im Blut (und in der Lymphe) zirkulieren und dort nicht mehr hinkommen. Man muss das Auge also gut beobachten und entfernen, sobald Zeichen einer Infektion auftreten. Denn auch Antibiotika un Co. würden über das Blut transportiert werden - kommen also auch nicht mehr dort an.

    Hey

    Was man nicht sieht: Ist das auf der Linse eine Verfärbung oder ist das im Auge eine Entfärbung?
    Kannst du das man aus anschauen und dabei den Blickwinkel ändern, um das zu beurteilen?
    Auf der Linse wäre weniger problematisch (geht dann in Richtung grauer Star, also Linsentrübung) als im Auge selber.