Neophob

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  • Bezeichnet die Eigenschaft vor neuen Reizen grundsätzlich erstmal Angst zu haben
    Neophobie beschreibt die Eigenschaft vor etwas Neuem erst einmal Angst zu haben.
    Das beinhaltet vor allem neue und unbekannte Umgebungen. Es stellt eine natürliche Schutzfunktion dar und ist deshalb bei vielen Ratten eine charakteristische Eigenschaft.
    Auch viele sehr neugierige Ratten haben diese Eigenschaft. Sie überwinden die Angst jedoch schneller als Ratten, die nicht so neugierig sind.

    Wegen der Neophobie sollten Ratten auch nicht ständig von ihrer Umgebung, in der sie sich normalerweise aufhalten getrennt werden. Ein sich ständig wechselnder Aufenthaltsort bedeutet Dauerstress und belastet damit die Gesundheit der Ratten. Daher sollte man Ratten auch nicht auf der Schulter mit ins Freie nehmen.

    Am wohlsten fühlen sich die Ratten, wenn sie ihr gewohntes Rattenheim und ihren gewohnten Auslauf haben.
    Das bedeutet aber auch nicht, dass man ihnen keine neuen Umgebungen oder neue Dinge anbieten kann. Solange sie diese Dinge von sich aus erkunden können und die Möglichkeit des Rückzuges in eine sichere, gewohnte Umgebung haben, stellt das sogar eine willkommene Beschäftigung dar.

    Manchmal lässt sich natürlich auch die Konfrontation mit neuen Umgebungen nicht vermeiden. Zum Beispiel ein Gang zum Tierarzt oder bei Integrationen. Man sollte dann darauf achten es den Ratten so angenehm wie möglich zu gestalten. Der Gang zum Tierarzt sollte in einer geschlossenen Transportbox erfolgen. Diese kann zuvor auch immer im Auslauf stehen. Integrationen sollten naturgemäß auf neutralem Gebiet geschehen. Sie können manchmal sehr lange dauern und sollten damit so gestaltet werden, dass sich gewohnte Dinge aus dem Neutralem heraus bilden können. Zum Beispiel kann man bei der Integration in der Badewanne immer die gleiche Decke verwenden.

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